jöh!MERLIN Pressefotos (c: Paul Feuersänger)


jöh! MERLIN Trailer:

Video: Dominik Spreitzendorfer, Andreas Scheurer, Elena Tikhonova ( & Schnitt)
Trailer: Konzept & Schnitt: Wito Rohler

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jöh! ORF Seitenblicke: MERLIN Premiere

jöh! ORF WIEN HEUTE vom 12.Juni 2015

jöh! ORF heute leben vom 9.Juni 2015


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Nicholas Ofczarek mit dem MERLIN Ensemble, Branko Samarovski und Silvia Rotter, Hermann Beil


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Kommentare zu MERLIN:

PETER SPUHLER (Generalintendant Badisches Staatstheater Karlsruhe): „…ich finde Ihre Arbeit wirklich bemerkenswert. Nicht nur beeindruckt mich, dass sich eine gymnasiale Theatergruppe in dieser unerwarteten Weise professionalisiert und sich einen der interessantesten jungen Regisseure – Gewinner des young director projects der Salzburger Festspiele – engagiert. Sondern ich war gleichermaßen überrascht, mit welchem Talent, welcher Sicherheit, Selbstbewusstsein und Bühnenerfahrung die Gruppe arbeitet. Da sind interessante zukünftige Profis zu entdecken, die nicht nur Figuren eindrucksvoll gestalten können, sondern auch gut sprechen und eine hohe Musikalität beweisen. Ich kann Sie nur ausdrücklich bestärken, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Was gibt es Schöneres, als junge Menschen auf diese Weise zum einen für die Kunst zu begeistern, zum anderen zu selbstbewussten Persönlichkeiten und Teamplayern zu machen. Dass Ihnen das ausgezeichnet und höchst eindrucksvoll gelungen ist, bewies nicht nur die Aufführung dieses wahrlich nicht einfachen Textes, sondern auch das anschließende Gespräch mit den Darstellern. Ich werde sehr gerne an diesen Abend zurück denken und wünsche Ihnen allen weiter viel Erfolg!“

HERMANN BEIL (Chefdramaturg Berliner Ensemble):“..das ist ein wunderbares junges Ensemble! Als Theatermacher bin ich neugierig welchen Weg diese acht Schauspieler machen werden!“


Presse:

Der Standard 19.Juni 2015:

Der Standard-19.Juni 2015

„Merlin oder Das wüste Land“: Auf Gralssuche in der Mottenfabrik
Franz Schörkhuber (DER STANDARD, 19.Juni 2015)

Nicolas Charaux inszeniert Tankred Dorsts Theaterstück. Das Junge Ensemble Hörbiger überzeugt an neuer Spielstätte
Wien – Das Junge Ensemble Hörbiger ist umgezogen. Vom Theater zum Himmel im Hörbigerhaus ging es in die Zacherlfabrik in Wien-Döbling. Höhenlage und Semantik deuten einen Abstieg an, tatsächlich ist der neue Spielort aber an Charme kaum zu übertreffen. Hinter der persischen Fassade der alten Fabrikanlage erwartet den Besucher eine rustikale Halle, in der die Tafelrunde aus Dorsts Merlin oder Das wüste Land bestens aufgehoben ist.

Das Publikum sitzt auf harten Bänken aus Holz und wird zu Beginn ordentlich in Nebel gehüllt. Aus dem Off tönen die Stimmen von Merlin (Marlene Reiter) und seinem Vater, dem Teufel (Anton Widauer). Merlin möchte die Menschen zum Guten erwecken, indem er sie zu sich selbst führt. Der Teufel aber prophezeit: „Du wirst die Menschen zum Bösen befreien – das Böse ist ihre eigentliche Natur.“

Damit ist das Spannungsfeld des Stücks umrissen. Unter dem Banner von Gerechtigkeit und Freiheit begründet Merlin am Hof zu Camelot die Tafelrunde um König Artus. Das „Sinnbild ihrer Ideale“ erweist sich jedoch bald als beengender Gängelwagen, der die Egoismen der Ritter aufreizt.

Bei Sir Lancelot (Max Paier im Skianzug) und Königin Ginevra (Sophie Stockinger in Glitzerleggings) ist es die Liebe, die sie blind für alles andere macht. Der Königssohn Mordred (bravourös bösartig: Juri Zanger) dürstet nach Macht. Und Artus selbst (Felix Kammerer in gestutzten Blue Jeans) ist schlicht zu naiv, um den Unterschied zwischen Floskel und Tugend zu erkennen.

Tankred Dorsts Stück über das Scheitern von Utopien würde ungekürzt ganze Tage füllen. Die Handlungsstränge werden daher regelmäßig von Rita Langrebe nacherzählt, um Raum für besonders ausdrucksstarke Sequenzen zu schaffen: Szenen wie die der Begegnung zwischen Königin Ginevra und der Lancelot-Affäre Elaine (Johanna Mahaffy) – bei der die höfliche Begrüßung in eine handfeste Schlägerei ausartet – lassen den Atem der Zuseher momentlang aussetzen.

Die von Pia Greven gestaltete Holzbühne fügt sich ideal in das stählerne Gerüst der Fabrikhalle. Die trashige Kostümierung wirkt dagegen nur dort am Platz, wo sich die jungen Schauspieler zu lauten Technobeats die Seelen aus den Leibern schreien. Zum Glück ist das aber nicht die vollen 90 Minuten der Fall. (Franz Schörkhuber, 18.6.2015)
Junges Ensemble Hörbiger, bis 28. 6.

jöh! im Kurier vom 12. Juni 2015:

Kurier 12.Juni 2015

 

jöh! im Profil vom 18.Mai 2015:

profil


jöh! Beitrag auf www.meinbezirk.at

MERLIN auf www.allevents.in

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Junges Ensemble Hörbiger 2015

Sommerproduktion ab 12. Juni: „Merlin oder Das wüste Land“ in der Wiener Zacherlfabrik

Das Junge Ensemble Hörbiger, das in Maresa Hörbigers Theater zum Himmel große Erfolge feierte, lädt zur Sommersaison 2015. Vom 12. bis zum 28. Juni wird in der Regie von Nicolas Charaux und der Ausstattung von Pia Greven ein echter Bühnen-Hit gespielt: „Merlin oder Das wüste Land“ nach Tankred Dorst. Auf der Suche nach einer neuen Spielstätte (das Theater zum Himmel schloss ja Weihnachten 2014 seine Pforten) gelang dem Jungen Ensemble Hörbiger ein Coup. Die Aufführungen finden in der historischen Zacherlfabrik in Wien-Döbling (Nusswaldgasse 14) statt, die nach längerer Pause endlich wieder als Kultur-Schauplatz ihre Pforten öffnet.

Das Stück. „Merlin oder Das wüste Land“ entwickelte sich seit seiner Uraufführung im Jahr 1981 zu einem modernen Klassiker. Tankred Dorst nennt sein Drama „eine Geschichte aus unserer Welt: Das Scheitern von Utopien“. Der Autor erzählt diese Geschichte mit berühmten historischen Sagenfiguren. Die Ritter der Tafelrunde folgen der Spur des Zauberers Merlin und begeben sich auf die Suche nach einer gerechten Gesellschaft, nach dem Heiligen Gral und damit nach Frieden. Dieses Ziel stellt sich freilich bald als Utopie heraus. Die Illusion von Frieden und Gerechtigkeit scheitert an den menschlichen Schwächen und sie führt letztlich zum Untergang – in ein wüstes Land.

Das Leading Team. Nicolas Charaux (Regie) und Pia Greven (Bühne & Kostüm) realisieren seit 2011 immer wieder gemeinsame Bühnenprojekte. Ihre Erarbeitung des Monologs „Der Abschied“ von Walter Kappacher wurde 2014 mit dem Young Directors Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet. Die beiden Wahl-Wiener (Charaux stammt aus Frankreich, Greven aus Bayern) wollen auch beim „Merlin“ die Textfassung gemeinsam mit dem Ensemble erarbeiten.

Die Darsteller. Das Junge Ensemble Hörbiger wurde im Dezember 2012 von Maresa Hörbiger und Katharina Stockinger gegründet. Es ging aus einem Kindertheaterprojekt im Theater zum Himmel hervor: Die mittlerweile 16- bis 20-jährigen Darsteller haben den Wunsch, Schauspielen zu ihrem Beruf zu machen. Maresa Hörbiger unterstützt diese begabten angehenden Kolleginnen und Kollegen auf ihrem Weg zur Bühne. Sie ermöglichte bis 2014 zwei Produktionen pro Jahr in ihrem Theater zum Himmel im Hörbigerhaus. Die Aufführungen, inszeniert von renommierten Regisseuren wie Erhard Pauer oder Barbara Schulte, kamen nicht nur beim Publikum prächtig an. Für „Romeo & Julia“ (Regie: Florian Brüggler & Christian Holemy) erhielt das Junge Ensemble Hörbiger den internationalen Jugendtheaterpreis Papageno Award 2013.

Bei „Merlin oder Das wüste Land“ spielt das Junge Ensemble Hörbiger in dieser Besetzung: Marlene Reiter (Merlin), Felix Kammerer (Artus), Sophie Stockinger (Ginevra), Max Paier (Lancelot), Juri Zanger (Mordred), Anton Widauer (Gawain, Teufel), Rita Landgrebe (Galahad) und Johanna Mahaffy (Elaine, Vivianne).

Der Spielort. Die Zacherlfabrik (1190 Wien, Nusswaldgasse 14) „stellt in ihrem Phantasiereichtum ein Unikum in der Wiener Baulandschaft dar“, heißt es im Standardwerk „Architektur in Wien“. Der Unternehmer Johann Evangelist Zacherl ließ die Anlage, die in ihrem orientalischen Stil an eine Moschee erinnert, um 1890 errichten – zur Herstellung von Insektenpulver. Der Baustil sollte daran erinnern, dass die Grundstoffe des Pulvers Blütenextrakte aus dem Morgenland waren. Nach der Einstellung der Produktion stand die Fabrik jahrzehntelang leer. 2006 wurde die Halle dann durch den Besitzer Peter Zacherl als Kulturschauplatz adaptiert und acht Jahre lang genutzt. Teure behördliche Auflagen führten Ende 2013 zur Schließung. 2014 war das Gebäude nur am „Tag des Denkmals“ im September zugänglich. Das Junge Ensemble Hörbiger erhielt nun die Möglichkeit, diesen faszinierenden Ort an zehn Abenden im Juni zu bespielen.

 

Info & Tickets.

Junges Ensemble Hörbiger: „Merlin oder Das wüste Land“  (nach Tankred Dorst)

Regie: Nicolas Charaux.

Bühne & Kostüme: Pia Greven

Spielort: Zacherlfabrik, Nusswaldgasse 14, 1190 Wien

Öffentliche Verkehrsmittel: Haltestelle Barawitzkagasse (Linien 10A, 37 oder 39A) oder Haltestelle Silbergasse (Linie 38)

Premiere: Freitag, 12. Juni, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen: 14., 18., 19., 20., 21., 25., 26., 27. & 28. Juni 20.00Uhr

Tickets: € 25 (ermäßigt für Schüler und Studierende: € 10)

Ticketreservierung: office@junges-ensemble.at oder Tel. 0664 454 2600

Reservierte Karten können am Vorstellungstag an der Abendkasse in der Zacherlfabrik bar erworben werden. Vor und nach den Vorstellungen ist „Merlins Bar“ für das Publikum geöffnet.

Pressekontakt: Bina Köppl /// 0043 699 128 28 128 /// bk@apollo28.at  /// http://ap

 

2014:

Claudia Busser auf www.kekinwien.at über Sisi Forever Young:

Kunst.
Sisi Forever Young im Theater zum Himmel
von club+, am 16.06.2014

Ich ‘leide’ unter Sommertheater-Intoleranz.
Und natürlich habe ich auch Musical-Allergie.
Aber manchmal ist mein künstlerisches Immunsystem gnädig und ich darf mich uneingeschränkt freuen: so geschehen bei der Premiere von Sisi – Forever Young im Theater zum Himmel am 14. Juni 2014.
Diese Saison bietet die letzte Gelegenheit das ‘Hörbiger Haus’ zu besuchen! Die Prinzipalin Maresa Hörbiger verkauft das Domizil und damit das Theater in der Himmelstraße 24 in Grinzing. Aber das Junge Ensemble Hörbiger muss in Zukunft nicht ohne Bühne bleiben. Angeblich wurden schon im 17. Bezirk neue Bretter, die die Welt bedeuten, gefunden. Trotzdem, ein Mal noch hingehen, Theatergeschichte atmen und diese einzigartige Atmosphäre in der Erinnerung aufbewahren. Zwischen 15 und 18 Jahre alt sind die Menschen, die sich hier, dem Theater meist schon seit Jahren verfallen, die Seele aus dem Leib spielen. Könnte man auch nur ein Quäntchen dieser wunderbaren Energie mit nach Hause nehmen! Das Stück und die Regie von Barbara Schulte tuen das Ihrige zu einem gelungenen Abend:
Komik und Tragik sind einander ebenbürtig, man lacht oft und schweigt berührt; es gibt Sätze, die weise sind, und die man sich gern merkte. Alle acht SchauspielerInnen verkörpern in ‘Sisi – Forever Young’ abwechselnd Sisi und Franzl. Der Facettenreichtum der Persönlichkeiten wird durch diesen Kunstgriff hervorragend sichtbar. Unterm Strich im Vordergrund die Kaiserin: eine enttäuschte Verliebte, ein Frauenschicksal gewürzt  mit ein bisschen Coming of Age und mit dem ganz zeitgeistigen Bedürfnis nach Selbstverwirklichung.

Das junge Ensemble lässt einen gelassen in die Zukunft des Theaters blicken: Sprache, Mimik, Gestik, Gesang, Tanz, alles von hervorragender Qualität. Und diese berückende Spielfreude bei den vier jungen Frauen und vier jungen Männern hat sicher jeden im Publikum bezaubert. (Auch begeistert waren zum Beispiel Erika Pluhar, Maria Happel, Angelika Kirchschlager und Werner Sobotka.) Besonders beeindruckt haben mich Skye MacDonald, den ich noch ganz oft im Theater und Film sehen möchte und sicher werde.Dass ich ein Fan von Sophie Stockinger bin, habe ich nie verheimlicht. Und ich sage jetzt garantiert nicht, dass sie mich an die junge Romy Schneider erinnert! Sondern, dass ich staunend mit offenem Mund diesem Talent bei Wachsen zusehe, immer wieder gern.‘Schauen Sie sich das an!’ (Karl Farkas)

 

Mag.Johannes Gans www.kulturundwein.at über Sisi-Forever Young:

Im Theater zum Himmel im Hörbigerhaus bleibt Sisi für immer jung

Wenn du doch ein Schneider wärst…
oder besser noch:
Eine Möwe bin ich von keinem Land

Sisi war bekanntlich voll jugendlicher Verliebtheit die Ehe mit Kaiser Franz Josef eingegangen – und sie war bald davon enttäuscht. Das Dasein als Kaiserin mit allen den Zwängen, die mit diesem Amt verbunden waren, entsprach ganz und gar nicht ihren Vorstellungen. So besehen wird der Wunsch, dass ihr Bräutigam ein ganz gewöhnlicher Handwerker sei, verständlich, ebenso wie das Gefühl von Heimatlosigkeit und die Todessehnsucht, die sie in ihren Gedichten durchschimmern lässt.Weil sie diese Zerrissenheit nicht bewältigte und weil sie ohne große Rücksichten ihr eigenes Leben zu verwirklichen suchte, wurde sie zu dieser faszinierenden Gestalt, als der sie die Menschen bis heute verehren. Sisi bleibt für immer die junge Frau, die nach wie vor erfolgreich Stoff für Bücher, Filme und Theaterstücke liefert: „Sisi – Forever Young“ ist diesbezüglich mit Sicherheit die jüngste Produktion. Abgesehen davon, dass die junge Regisseurin Barbara Schulte das Leben der Kaiserin unter interessanten und teils überraschend neuen Aspekten zu einem Theaterstück geformt hat, ist wohl auch die Besetzung an Jugend kaum zu übertreffen. Acht Teenager zwischen 15 und 18 Jahren legen sich ins Zeug, um abwechselnd in die Gestalten von Kaiser Franz Joseph und Elisabeth zu schlüpfen.Die Verteilung der Rollen entpuppt sich als gelungener Kunstgriff, um die vielen Facetten in den Persönlichkeiten des Herrscherpaars mit der jeweils passenden Schauspielerin, bzw. dem jeweils passenden Schauspieler deutlich werden zu lassen. Kurz gesagt, die jungen Leute spielen ausnahmslos großartig und engagiert – und machen so dem Namen „Ensemble Hörbiger“ alle Ehre.

Pressekontakt

Mag. Bina Köppl
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